2006 Erfolgsanalyse Biokunststoffbecher Schönbrunn
Darüber hinaus wurde für die Gastronomiemitarbeiter ein Informationsblatt über das verwendete Bechermaterial erstellt, die Stadt Wien stellte zwei Informationsplakate für die Besucher zur Verfügung.
Es konnte festgestellt werden, dass die für die Besucher bereitgestellten Informationen zu wenig Beachtung fanden, sodass nur 6 % der Befragten von dem Test wussten. Jene Besucher, welche die Becher schon verwendet hatten, waren der Meinung, dass sie gleichwertig oder sogar besser als herkömmliche Kunststoffbecher sind. Die Idee, Biokunststoffbecher anstelle von herkömmlichen Kunststoffbechern einzusetzen, wurde von der Mehrzahl der Befragten positiv bewertet.
Insgesamt kannten rund 35 % der Befragten andere Produkte aus Biokunststoffen, wobei auch spezielle Produktgruppen, -namen oder Orte, woher sie bekannt sind, wiedergegeben werden konnten. Führend war hier McDonalds, welcher seit einigen Jahren Biokunststoffe für Bier- bzw. Eisbecher einsetzt. Die Beurteilung der bisher bekannten Biokunststoffe fiel großteils positiv aus, nur im Bereich Säcke waren zwei Beanstandungen entgegenzunehmen.
Der Grundtenor gegenüber Biokunststoffen ist positiv. Die Befragten können sich vorstellen, dass herkömmliche Kunststoffverpackungen durch solche aus Biokunststoffen ersetzt werden. Wichtige Aspekte dabei sind, dass kompostierbare Biokunststoffe auch tatsächlich kompostiert werden und dass Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt werden.
Der Begriff nachwachsende Rohstoffe wird von vielen Befragten richtig mit Holz, Pflanzen oder ähnlichem assoziiert, nur 8 % der Befragten können damit gar nichts anfangen.
Es konnten keinerlei statistisch signifikanten Zusammenhänge zwischen den erhobenen soziodemographischen Merkmalen und Ergebnissen der Befragung ermittelt werden.



