Erfolgreiche Tagung "Mehrweg hat Zukunft!"
Mit Fachleuten aus anderen europäischen Ländern, Vertretern des Umweltministeriums und der Wirtschaft wurde die allgemeine Entwicklung weg von der Mehrwegverpackung sowie dagegen zu ergreifende Maßnahmen diskutiert.
Die Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) lud gemeinsam mit der Bundesarbeitskammer und demÖKOBÜRO zu dieser Veranstaltung. In diesem Rahmen wurden die Ergebnisse einer Studie des Ökologie-Institutes und der Wirtschaftsuniversität Wien vorgestellt. Dabei wurden bestehende Getränkeverpackungssysteme einiger skandinavischer Länder sowie von Deutschland analysiert. Darauf aufbauend wurden Vorschläge für Modelle zur Stärkung von Mehrweg in Österreich ausgearbeitet. Die rege Diskussion der rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigte das große Interesse an dem Thema.
Negative Auswirkungen von Einwegverpackungen
Einweggetränkeverpackungen führen zur Vergrößerung der Abfallmenge und verschwenden wertvolle Ressourcen. Aus ökologischer Sicht sind Mehrwegflaschen eindeutig zu favorisieren, wie unter anderem eine Studie der Denkstatt GmbH im Auftrag der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) bestätigt.Wenn Mineralwasser in Österreich ausschließlich in Mehrweg verkauft werden würde, könnten27.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden. Ebenso würde sich die Kunststoffabfallmenge um 13.500 Tonnen reduzieren. Insgesamt würden 700.000 Gigajoule weniger Energie verbraucht werden. Das entspricht dem Jahres-Energieverbrauch von 55.000 Haushalten.



