Frühjahrsputz: gründlich aber umweltfreundlich
Frische Luft
Sonnenlicht (UV-Strahlen) und Frischluft (Sauerstoff) sind nicht nur sehr wirksame sondern auch die natürlichsten Hilfsmittel gegen Hausstaubmilben und schlechte Gerüche überhaupt. Nutzen Sie die frische Frühlingsluft und hängen Sie Kleidung, Decken, Pölster und Teppiche hinaus in die Sonne. Das schont die Umwelt und erspart die teure chemische Reinigung. Auch in andern Bereichen können wir beim großen Frühjahrsputz auf umweltfreundliche Alternativen und zum Teil altbewährte Hausmittel zurückgreifen.Glasklares Fenster
Wien liegt im Frühlingserwachen. Der Schnee ist weg, die Tage werden länger und die ersten Sonnenstrahlen erfüllen uns mit neuem Tatendrang. Die warme Frühlingsluft lädt uns ein, Fenster und Türen zu öffnen und Staub und Lurch mit Hilfe zu vertreiben
Verwenden Sie lauwarmes Wasser versetzt mit ein paar Spritzern Essig um Glasscheiben und Rahmen von grobem Schmutz zu befreien. Das anschließende Polieren der Glasflächen gelingt streifenfrei und ganz ohne tensid- und ammoniakhältige Putzmittel mit Zeitungspapier.
Helfer in Küche und Bad
Wer kennt sie nicht die Kalk- und Schmutzränder auf Fliesen, Armaturen und Co.? Aus Speisesoda bzw. Natron (Natriumhydrogencarbonat) lässt sich in Verbindung mit Wasser eine einfache Paste herstellen, die man als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Scheuermitteln einsetzen kann. Damit lassen sich mühelos verkrustete Speisereste, Kalk- und Schmutzablagerungen bis hin zu Urinstein im WC entfernen. Bei hartnäckigen Verkrustungen einfach über Nacht einwirken lassen. Dieses Verfahren eignet sich ebenso zum Putzen von Edelstahl- und Emailletöpfen, Thermoskannen, Teekannen, Blumenvasen und sogar von Silberbesteck.Zitronensaft ist eine ebenso natürliche wie effektive Alternative zu chemischen Reinigungsmitteln. Den Saft einer Zitrone einfach in 2 Liter heißes Wasser mischen und schon zaubert man neben angenehmer Sauberkeit auch einen erfrischenden Duft in den Wohnraum. Staubfreie Möbel und Böden.
Bei Möbel und Böden reicht in der Regel das Wischen mit einem trockenen oder feuchten Mikrofasertuch und einem Allzweckreiniger aus. Bodenpflegemittel, Glanzmittel und Möbelpolitur sind unnötig und gehören nicht in den Putzkasten. Offenporige Möbel oder Holzmöbel sollte man einmal im Jahr mit einem weichen Lappen mit Leinöl oder Bienenwachs abreiben. Auf Laminat-, Holz- und Teppichböden empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen. Kehren wirbelt hingegen Staub auf.
Tipps und Hilfestellungen
- Benutzen Sie statt feuchten Einweg-Reinigungstüchern waschbare Lappen aus Mikrofaser und anderen Geweben. Das reduziert nicht nur den Müllberg - durch den Einsatz von Mikrofasertüchern kann zusätzlich die Menge an benötigten Putzmittel verringert werden
- Wer auf erfrischende Düfte beim Putzen nicht verzichten möchte kann auf ätherische Öle zurückgreifen. Einfach ein paar Tropfen Eukalyptus-, Pfefferminz- oder Lavendelöl ins Wasser mischen
- Achten Sie immer auf die an der Verpackung angegebene Dosiermenge!
- Reste von Spezialreinigern müssen über die Problemstoffsammelstelle entsorgt werden.



