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Frühjahrsputz lässt Sonne hinein

Der Frühling ist da – und mit ihm die Sonne! Ein Frühjahrsputz und das Entrümpeln von ungeliebten Gegenständen lässt die Wohnung gleich heller und freundlicher werden.
Im Frühjahr zieht es uns hinaus an die frische Luft und wir genießen die wärmenden Sonnenstrahlen. Aber auch zu Hause wollen wir uns von der Schwere des Winters befreien. Das Reinigen der Fenster holt die Sonne ins Zimmer, im Frühjahrsputz verschwindet der Staub der vergangenen Monate und wir befreien die Kleiderkästen von der Wolle des Winters. Tipps für einen umweltfreundlichen Start ins Frühjahr geben wir Ihnen hier!

Umweltfreundliche Klarsicht

Fenster lassen sich mit den einfachsten Hilfsmitteln streifenfrei und klar putzen: Zur Beseitigung des Schmutzes reicht lauwarmes Wasser mit etwas Essig versetzt aus. Alt bewährte Methode zum Trockenreiben der Fenster ist Zeitungspapier. Die alte Tageszeitung nimmt das Wasser auf und hinterlässt keine Fussel oder Schlieren auf der Scheibe. Auch die Benutzung von Mikrofasertuch stellt eine ausgezeichnete und fusselfreie Möglichkeit für das Polieren der Fenster dar. Mikrofasertücher lassen sich gut Waschen und sind deshalb lange verwendbar.

Unnötige und umweltschädliche Chemikalien, wie sie in vielen Putzmitteln vorkommen, müssen Sie beim Frühjahrsputz nicht anwenden. Holzfußböden und Möbel können mit einem feuchten Mikrofasertuch abgewischt werden. Einweg-Tücher sollten Sie vermeiden.

Hartnäckiger Schmutz und Kalkränder auf Oberflächen lassen sich mit Speisesoda bzw. Natron in Verbindung mit Wasser entfernen. Rührt man das Natron mit Wasser an, so entsteht ein natürliches Scheuermittel, das herkömmlichen Scheuermitteln in nichts nachsteht. Der Zusatz von ätherischen Ölen – z.B. Zitrone oder Pfefferminz – bringt dabei einen erfrischenden Duft mit sich.

Weitere umfangreiche Tipps zum umweltfreundlichen Waschen und Reinigen erhalten Sie über die umweltberatung.

Winterwolle ohne Motten

Der Kleiderkasten darf aufatmen, wenn nun die dicken Wollpullover weggeräumt werden und Platz für die Sommerkleider und kurzen Hosen geschafft wird. Damit Sie sich im kommenden Winter jedoch auf Ihre Kleidung freuen können und keine böse Überraschung erleben, weil Motten sich an Ihrem Gewand zu schaffen gemacht haben, sollten Sie Vorsorge treffen. Verräumen Sie nur saubere Kleidung. Natürliche Duftstoffe von Lavendelblüte, Zedernholz oder Leinentuch, das mit ätherischen Ölen von Zitrone oder Sandelholz versetzt ist, halten die Motten fern.

Ist Ihr Kleiderschrank schon von Motten und Larven befallen, so ist es ratsam, das Gewand gegebenenfalls einzufrieren, auf jeden Fall jedoch zu waschen. Im Kleiderkasten sollten mit dem Staubsauger alle Ecken und Ritzen ausgesaugt werden. Danach empfiehlt es sich, den Schrank mit Essigwasser auszuwischen. Pheromonfallen können zusätzlich aufgestellt werden, um die Fortpflanzung der Motten zu verhindern.

Halten sich die Motten dennoch hartnäckig, so ist der Einsatz von Schlupfwespen eine Erfolg versprechende Methode. Schlupfwespen sind winzige, kaum sichtbare Tiere, die Ihre Eier in den Mottenlarven platzieren, wobei letztere eingehen. Sobald keine Mottenlarven als Wirte mehr vorhanden sind, vermehren sich auch die Schlupfwespen nicht weiter. Die Schlupfwespen können über das Internet bestellt werden. Im Abstand von zwei Wochen erhalten Sie ca. sechsmal einen Briefumschlag, in dem die Eier der Schlupfwespen sind. Diese legen Sie in den befallenen Kleiderschrank. Die Tiere sind vollkommen unbedenklich für den Menschen und mit dem bloßen Auge kaum wahrnehmbar. Schlupfwespen lassen sich auch beim Befall von Lebensmittelmotten einsetzen.

Reparieren statt wegwerfen

Um das Haus nach dem langen Winter wieder in Schwung zu bringen, müssen mancherorts auch Reparaturen durchgeführt werden: Der Holztisch sollte abgeschliffen und so von lästigen Flecken befreit werden, die Schranktür muss repariert werden, das Polstermöbel soll einen neuen Überzug bekommen und das Fahrrad im Keller hat einen Platten. Viele praktische Tipps rund ums Reparieren erhalten Sie auf der Website des Reparaturnetzwerks. Hier bzw. über die Broschüre Reparieren bringt’s finden Sie auch Hinweise für eine professionelle Unterstützung bei Reparaturen.

Ausmisten für den Frühling

Wer den Frühjahrsputz nutzen möchte, um die eigene Wohnung von zwar funktionsfähigen aber dennoch kaum mehr genutzten Gegenständen zu entrümpeln, kann diese bei einem der 19 Wiener Mistplätze abgeben. Mit dem Hinweis, dass Ihre abgegebenen Gebrauchsgegenstände, noch verwendbar sind, werden diese für den Mistflohmarkt gesondert aufgehoben. Der Mistflohmarkt, auch 48er-Basar genannt, wird von der MA 48 betrieben. Wienerinnen und Wiener können hier von Dienstag bis Samstag von 9-15 Uhr auf ein vielfältiges und kostengünstiges Warenangebot zurückgreifen, das von Möbeln, über Elektrogeräte, Textilien, Geschirr, Spielwaren und Sportartikeln bis hin zu Autoreifen reicht.

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