Infoveranstaltung „Abfallmanagement bei Sportveranstaltungen“
ExpertInnen und PraktikerInnen informierten bei einem kleinen Imbiss zum Thema Abfallmanagement bei Sportveranstaltungen.
Die Informationsveranstaltung der Initiative "natürlich weniger Mist" der Umweltstadträtin Ulli Sima fand am 24. November 2009 in der Kantine des ASKÖ Sportzentrums Spenadlwiese statt.
Nach einer Begrüßung und einführenden Worten durchIng. Dieter Hundstorfer von der WKU - Wiener Kommunal Umweltschutzprojekt GmbH, Initiative „natürlich weniger Mist" der Stadt Wien referierten ExpertInnen am Podium zu aktuellen Projekten und gaben Tipps aus der Praxis.
DI Christian Pladerer, Österreichisches Ökologie-Institut, stellte Maßnahmen zur Abfallvermeidung bei Veranstaltungen vor. Nach dem Motto "Von der Abfallvermeidung zur nachhaltigen Veranstaltungsorganisation" plädierte er für eine Berücksichtigung von Umweltauswirkungen und Ressourcenmanagement bereits in der Planungsphase einer Veranstaltung.
Vor allem die Verwendung von Mehrweg-Getränkebechern und Mehrweg-Geschirr sorgt für eine deutlich verbesserte Öko-Bilanz, Kosteneinsparungen und ein sauberes, attraktives Veranstaltungsgelände.
Die Leistungen und Angebote der MA 48 - Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark der Stadt Wien im Bereich Veranstaltungsservice und Abfalltrennung bei Sportveranstaltungen stellteManfred Meidlinger vor. Von der Abfallsammlung (Bereitstellen von Sammelbehältern für verschiedene Abfallfraktionen, bspw. auch für Küchenabfälle und Altspeiseöl) und -entsorgung, über die Flächenreinigung bis hin zum kostengünstigen Geschirrmobil etc. bietet das Referat Service der MA 48 "alles aus einer Hand".
Unter dem Titel "Sport und Umweltverantwortung" berichtete Rainer Husty vom ASKÖ Wienüber ein Pilotprojekt zur Abfallvermeidung in zwei Sportanlagen des ASKÖ Wien in Zusammenarbeit mit MA 48 und Ökologie-Institut. Das neu eingeführte System zur Mülltrennung wurde gut angenommen und nahezu fehlerfrei durchgeführt, die Restmüllmenge wurde wesentlich verringert und die Anlage ist deutlich sauberer. Auch die Verwendung von Mehrwegbechern hat sich bewährt. Vorteile sind außerdem die Arbeitserleichterung in der Entsorgung und die Verbesserung des Images der Anlagen.
Ziad Many, Kantineur und Miroslav Trifunovic, Platzwart der Spenadlwiese berichteten von ihren praktischen Erfahrungen mit den Neuerungen und konnten die Ausweitung des Projekts auf andere Sportplätze voll empfehlen.
In der abschließenden Diskussion, moderiert von Mag.a Henriette Gupfinger (ÖGUT - Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik, Koordinierungsstelle Abfallvermeidung der Stadt Wien), kam es zu einem regen Erfahrungsaustausch mit den interessierten TeilnehmerInnen.
Die Präsentationen der ReferentInnen stehen als Download bereit:
Downloads
254_Pladerer_OekoInstitut_Abfallmanagement_bei_Sportveranstaltungen_2009.pdf 255_Meidlinger_MA48_Abfallmanagement_fuer_Sportveranstaltungen_2009.pdf
256_Husty_ASKOe_Abfallmanagement_bei_Sportveranstaltungen_2009.pdf



