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Recycling goes Slow Fashion

Second Hand, Recycling, Öko - die ökologischen Alternativen unter den Textilien

Recycling goes Slow Fashion Der Verbrauch an Textilien steigt rasant und ist mit massiven ökologischen und sozialen Problemen verbunden. Die Herstellung von Textilien ist energie- und ressourcenintensiv. Es werden große Mengen an Wasser verbraucht und Chemikalien eingesetzt, welche Mensch und Umwelt belasten. Zudem werden Textilien zum überwiegenden Teil in den so genannten Entwicklungsländern unter oft menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt. Trotz dieser Probleme ist es für umweltbewusste KonsumentInnen nicht leicht, Alternativen zu den konventionellen Textilien zu finden. Dabei ist eines klar: die umweltschonendsten Textilien sind jene, die lange genutzt werden und für die neue Fasern gar nicht erst produziert werden müssen.Second Hand Kleidung, Recyclingmode undÖkotextilien sind eine gute Alternative.

Second Hand Mode: gut zur Haut

Second Hand lässt die Abfallberge schrumpfen und ist auch eine kostengünstige Möglichkeit, zu gesunden Textilien zu kommen. Denn durch das oftmalige Waschen sind chemische Rückstände aus der Produktion bereits ausgewaschen. Das verringert das Risiko möglicher Hautallergien. Während sich die Second Hand Mode bei uns schon lange etabliert hat, steckt die Recycling-Mode noch in den Kinderschuhen. Das soll ein neuer Designwettbewerb ändern: Lisa Niedermayr und Barbara Irma Denk von Slow Fashion, wollen Mode aus recyceltem Material salonfähig machen.

Recycling goes Fashion

Beim Slow Fashion Award 10 werden Recycling-Accessoires zum Designobjekt. Mit Textilien aus Niger und aus der afrikanischen Community in Wien entstehen kreative Accessoires. Die Materialien werden den DesignerInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zur Verfügung gestellt. Eine unabhängige Jury prämiert die besten Designs. Diese werden am 13. April 2010 in Wien präsentiert.

Ökologisch modisch

Wenn es nichts Gebrauchtes, sondern etwas Neues sein soll, dann ist Mode aus ökologischen Materialien zu empfehlen. Ökomode wird nach strengen Kriterien produziert und wird von unabhängigen Gutachtern zertifiziert. Für Stil-Ikonen wie Cosima Shiva Hagen und Natalie Portman ist es selbstverständlich, Ökomode zu tragen. Hierzulande finden ökobewusste KonsumentInnen grüne Mode erst allmählich in Boutiquen, Online-Shops oder Katalogen.
Weitere Informationen
Insbesondere "die umweltberatung" informiert über Einkaufsadressen für Ökomode und Second Hand und zeigt, welche Gütesiegel für Ökotextilien vertrauenswürdig sind. Informationen, Links und Adressen auf www.umweltberatung.at

Zusätzliche Informationsmaterialien:

  • Infoblatt "Ökotextilien - gesunde, faire Mode" mit Adressen für den Einkauf von Ökotextilien
  • Katalog "Ökotextil-Labels in Österreich": Gütesiegel für Textilien nach ökologischen und sozialen Kriterien
  • Handbuch "ecofashion - Mode mit Zukunft!": ökologische Auswirkungen der Textilproduktion und grüne Alternativen von der Biobaumwolle bis zum Recyclingpullover
  • Methodenset "ecofashion - Mode mit Zukunft!" für AHS, BHS, Berufs- und Modeschulen mit Anregungen für Einzelstunden genauso wie für Projektwochen
Kostenloser Download der Infomaterialien auf www.umweltberatung.at/oekotextilien.