Taste the Waste im TOPKINO
Am Sonntag, den 15.01.2012 um 13:00 Uhr wird der Film "Taste the Waste" im Wiener Topkino gezeigt. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch mit Regisseur Valentin Thurn. Umweltstadttadträtin Ulli Sima unterstütz die Veranstaltung.
Der Fim mit dem einprägsamen Titel "TASTE THE WASTE" erzählt eindrucksvoll über die Verschwendung von Lebensmitteln in unserer Gesellschaft. Seit September 2011 ist er in den österreichischen Kinos zu sehen. Für die Filmvorführung am 15.01.2012 reist Regisseur Valentin Thurn zum Publikumsgespräch an.
Zusätzlich wird der sechsminütige Vorfilm "TRANQUILITY" von Regisseur Siegfried A. Fruhauf gezeigt.
Karten für die Filmvorführung können über das TOPKINO reserviert werden. Das TOPKINO befindet sich TOPKINO in der Rahlgasse 1 (Ecke Theobaldgasse) in 1060 Wien.
TASTE THE WASTE
Valentin Thurn, D 2011, OmU, 35mm, 88 min.
DREHBUCH Valentin Thurn KAMERA Roland Breitschuh SCHNITT Birgit Köster TON Ralf Gromann MUSIK PLURAMON (FSK: ab 0) + im Anschluss Publikumsgespräch mit Regisseur Valentin Thurn (mit Unterstützung von Stadträtin Ulli Sima)
50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung. Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen?
Der Film findet Antworten bei Bauern, Supermarkt-Direktoren, Müllarbeitern und Köchen in Deutschland, Österreich, Japan, Frankreich, Kamerun, Italien und den Vereinigten Staaten. Und er findet Menschen, die unserem Essen mehr Wertschätzung entgegenbringen und Alternativen entwickelt haben, um die Verschwendung zu stoppen.
Thurns Film vermeidet den erhobenen Zeigefinger und schildert mit großer Ruhe die verstörende Verschwendung von Lebensmitteln in der westlichen Welt. Geschickt montiert aus vielen kleinen Interview-Episoden und Momentaufnahmen gelingt Thurn eine vielschichtige Dokumentation. (sueddeutsche.de)
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Vorfilm: TRANQUILITY
Siegfried A. Fruhauf - A 2010, ohne Dialog, 6 Min
Sonne, Strand, Meer: Die meisten Menschen verbinden damit die Unbeschwertheit freier Tage, einen losgelösten Zustand von den Zumutungen der Zivilisation. In Siegfried Fruhaufs Tranquility ist das Bild einer Frau, die auf dem Rücken im Sand liegt, neben sich ein liegengebliebendes Stück Strandspielzeug, über sich nichts als die Sonne und den Wind, der Ausgangspunkt einer abenteuerlich weiten Reise, einer Reise, die sich aus dem Filmmaterial ergibt, das hier zusammenfindet. (Bert Rebhandl)



